Satzung

Satzung des Tauchclub St. Wendel e.V.
(zuerst errichtet am 18.07.1983, zuletzt geändert durch Beschluss der Mitgliederversammlung
vom 03.03.2012)
§ 1 – Name und Sitz
1)
Der Verein führt den Namen „Tauchclub St. Wendel e.V.“
2)
Der Verein hat seinen Sitz in St. Wendel. Er ist in das Vereinsregister des Amtsgerichtes
St. Wendel eingetragen unter der Nr. 686. Er ist dem Verband Deutscher Sporttaucher und
dem Saarländischen Tauchsportbund angeschlossen.
§ 2 – Zweck
1)
Der Zweck des Vereins ist die Förderung des Tauchsports als körperliche Ertüchtigung,
und zwar auf dem Gebiet des Flossenschwimmens, des Schnorcheltauchens, des
Gerätetauchens, der Unterwasserfotografie sowie des Unterwasserfilms, der
Unterwasserbiologie und –archäologie.
2)
Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke, sowie
Mithilfe in Rettungs- und Katastrophenfällen.
3)
Der Verein ist selbstlos tätig und den Idealen des Tauchsports verpflichtet. Er verfolgt
keine gewinnmaximierenden Zwecke.
4)
Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die
Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.
5)
Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Körperschaft fremd sind, oder
durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.
6)
Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.
§ 3 – Mitgliedschaft
1)
Der Verein setzt sich zusammen aus
– jugendlichen Mitgliedern,
– ordentlichen Mitgliedern,
– Ehrenmitgliedern.
2)
Mitglied kann jede juristische und natürliche Person werden, die bereit ist, den Zweck des
Vereins zu fördern.
3)
Zur Aufnahme ist ein schriftlicher Antrag erforderlich. Über den Antrag entscheidet der
Vorstand. Die Ablehnung der Aufnahme bedarf keiner Begründung. Im Falle der
Aufnahme beginnt die Mitgliedschaft mit der Zahlung des ersten Beitrages.
4)
Die Mitglieder erkennen durch ihren Eintritt die Satzung sowie die dazu erlassenen
Ausführungsbestimmungen an.
5)
Ehrenmitglieder haben die gleichen Rechte wie ordentliche Mitglieder.
6)
Die Ernennung zum Ehrenmitglied erfolgt auf einstimmigen Vorschlag des Vorstandes
durch Beschluss der Mitgliederversammlung.
7)
Minderjährige, die das 18. Lebensjahr noch nicht vollendet haben, können als jugendliche
Mitglieder dem Verein beitreten. Bei Minderjährigen ist die Zustimmung zum Beitritt als
Mitglied durch die gesetzlichen Vertreter erforderlich.
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§ 4 – Rechte und Pflichten der Mitglieder
1)
Alle ordnungsgemäß aufgenommenen Mitglieder haben das Recht, die Einrichtungen des
Vereins in Anspruch zu nehmen, sowie die Veranstaltungen des Vereins zu besuchen, im
Rahmen der vom Vorstand erlassenen Bestimmungen.
2)
Stimmberechtigt in Versammlungen sind Mitglieder erst nach Vollendung des 16.
Lebensjahres. Sie haben eine Stimme und besitzen aktives Wahlrecht. Passives Wahlrecht
besteht nach Vollendung des 18. Lebensjahres.
3)
Alle Mitglieder können Anträge an die Mitgliederversammlung und an den Vorstand
richten.
4)
Alle ordnungsgemäß aufgenommenen Mitglieder sind verpflichtet, den Zielen, dem
Z w e c k u n d d e m A n s e h e n d e s V e r e i n s z u d i e n e n , s o w i e d i e v o n d e r
Mitgliederversammlung festgesetzten Beiträge regelmäßig und pünktlich zu entrichten.
5)
Jugendliche oder ordentliche Mitglieder können, wenn eine schlechte finanzielle Lage
besteht, auf Antrag für einen begrenzten Zeitraum von der Beitragszahlung befreit
werden. Über den Antrag entscheidet der Vorstand.
6)
Wird von den Mitgliedern Vereinseigentum benutzt, sind sie verpflichtet, dieses sorgfältig
und pfleglich zu behandeln. Alle verursachten Schäden sind auf eigene Kosten zu beheben
bzw. der Schaden in vollem Umfang zu ersetzen.
7)
Bei Ausscheiden aus dem Verein, oder wenn der Vorstand die Besitzberechtigung
entzieht, sind die benutzten Objekte unverzüglich dem Sachverwalter des Vereins in
einwandfreiem Zustand zurückzugeben.
§ 5 – Beendigung der Mitgliedschaft
1)
Die Mitgliedschaft endet durch Tod, Austritt oder Ausschluss.
2)
Der Austritt kann nur durch Kündigung mittels Brief an den Vorstand mit einmonatiger
Frist erfolgen.
3)
Sofern ein Mitglied gegen die Satzung oder Beschlüsse des Vorstandes verstößt, die
Beitragszahlung einstellt, sich unehrenhaft verhält oder ein sonstiger wichtiger Grund
vorliegt, kann durch Mehrheitsbeschluss des Vorstandes der Ausschluss des Mitgliedes
beschlossen werden.
4)
Die Beendigung der Mitgliedschaft befreit nicht von bestehenden Verpflichtungen gegen
den Verein.
§ 6 – Aufnahme- und Mitgliedsbeiträge
Über die Aufnahme- und Mitgliedsbeiträge entscheidet die Mitgliederversammlung.
§ 7 – Organe des Vereins
Die Organe des Vereins sind:
– die Mitgliederversammlung
– der Vorstand.
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§ 8 – Mitgliederversammlung
1)
Eine ordentliche Mitgliederversammlung – Hauptversammlung soll einmal im Jahr
stattfinden und zwar im ersten Quartal des Kalenderjahres. Sie wird vom Vorstand
mindestens drei Wochen vorher durch schriftliche Einladung an jedes Mitglied unter
Angabe des Ortes, der Zeit und der Tagesordnung einberufen.
2)
Die Mitgliederversammlung beschließt:
– über die Wahl des Vorstandes
– nach Entgegennahme des Tätigkeitsberichtes, des Kassenberichtes sowie des Berichtes
der Kassenprüfer für das vergangene Geschäftsjahr über die Entlastung des Vorstandes
– über den Haushaltsplan des laufenden Geschäftsjahres
– über die Wahl von zwei Kassenprüfern für das laufende Geschäftsjahr
– über die Festsetzung des Mitgliedsbeitrages und der Geräteleistung
– über die Auflösung des Vereins
– über Anträge, die seitens des Vorstandes oder aus dem Kreis der Mitglieder gestellt
worden sind.
3)
In allen Mitgliederversammlungen erfolgt die Beschlussfassung durch einfache
Stimmenmehrheit. Zur Satzungsänderung ist eine 3/4 Mehrheit der anwesenden
stimmberechtigten Mitglieder erforderlich, zur Auflösung des Vereins jedoch eine 4/5
Mehrheit.
4)
Stimmberechtigt sind alle anwesenden ordentlichen und Ehrenmitglieder sowie
jugendlichen Mitglieder, sofern sie das 16. Lebensjahr vollendet haben.
5)
Die Beschlüsse der Mitgliederversammlung werden schriftlich abgefasst und durch die
Unterschrift des Versammlungsleiters und des Schriftführers beurkundet.
6)
Aus besonderen Anlässen können außerordentliche Mitgliederversammlungen vom
Vorstand einberufen werden.
§ 9 – Vorstand
1) Der Vorstand des Vereins besteht aus:
– Präsident,
– Vizepräsident,
– Kassenwart,
– Schriftführer,
– 1.
B eisitze r,
– 2.
B eisitze r,
– Jugendleiter,
– Ausbildungsleiter,
– technischer Leiter,
– Organisationsleiter.
2) Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung gewählt. Die Wahl erfolgt auf 2 Jahre.
Seine Tätigkeit beginnt mit der Wahl. Eine Wiederwahl ist zulässig. Der Vorstand hat
auch über diesen Zeitpunkt hinaus die Geschäfte weiterzuführen, wenn ein neuer Vorstand
noch nicht gewählt ist.
3) Die Tätigkeit der Vorstandsmitglieder ist ehrenamtlich. Ausgaben, die ihnen in
Ausführung ihres Amtes erwachsen, können vom Verein erstattet werden.
4) Der Vorstand leitet die Geschäfte des Vereins. Er entscheidet in allen den Verein
betreffenden Angelegenheiten, soweit die Entscheidung nicht durch die Satzung an
Beschlüsse der Mitgliederversammlung gebunden ist.
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5)
Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn fünf seiner Mitglieder, darunter mindestens der
Präsident oder der Vizepräsident, anwesend sind. Er fasst seine Beschlüsse mit einfacher
Mehrheit. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Präsidenten oder – im Falle
seiner Abwesenheit – die Stimme des Vizepräsidenten. Im Übrigen gibt sich der Vorstand
die Geschäftsordnung selbst.
6)
Vorstand gemäß § 26 BGB sind der Präsident und der Vizepräsident. Jeder ist allein
vertretungsberechtigt. Sowohl der Präsident als auch der Vizepräsident sind berechtigt,
Untervollmacht zu erteilen.
§ 10 – Kassenprüfung
Die Kasse des Vereins ist mindestens einmal jährlich zu prüfen. Die Kassenprüfer werden von
der Mitgliederversammlung für das laufende Geschäftsjahr gewählt. Die Kassenprüfer
erstatten der Mitgliederversammlung Bericht über den Befund der Kassenprüfung.
§ 11 – Auflösung des Vereins
Die Auflösung des Vereins ist nur möglich, wenn 4/5 der anwesenden stimmberechtigten
Mitglieder auf der Mitgliederversammlung dieser zustimmen, und mindestens die Hälfte aller
stimmberechtigten Mitglieder einen entsprechenden Antrag unterzeichnet haben, der einen
Monat vor der Mitgliederversammlung beim Vorstand eingebracht werden muss. Im Falle der
Auflösung des Vereins ist ihr Vermögen nach Abzug aller Unkosten und Verpflichtungen
dem Landesverband „Saarländischer Tauchsportbund“ zu übergeben mit der Maßgabe, dass
die übereigneten Vermögenswerte zur Förderung im Sinne der im § 2 genannten Zwecke
verwandt werden.